Café im belgischen Viertel zur Miete mit Übernahme
Dies ist ein Immobilienangebot unseres Kooperationspartner IAD IMMOBILIEN. Wir sind nicht Anbieter dieser Immobilie und übernehmen auch keine Haftung für Angaben. Bitte wenden Sie sich an den Immobilienmakler von IAD Deutschland für ein Exposé und eine Besichtigung.
Im Herzen einer der begehrtesten Kölner Innenstadtlagen – mitten im Belgischen Viertel – eröffnet sich eine seltene Möglichkeit: Zur Übernahme steht ein etabliertes, geschmackvoll geführtes Café, das sich über Jahre als feste Adresse im Quartier positioniert hat. Die Einheit befindet sich in einem repräsentativen Gründerzeitobjekt mit denkmalgeschützter Fassade und verbindet historischen Charakter mit einer sehr präsenten, urbanen Lage. Durch die markante Sichtbarkeit und das lebendige Straßenbild profitiert der Standort von einer starken Außenwirkung – ein Pluspunkt, der in dieser Mikrolage nicht selbstverständlich ist.
Die bestehende Konzession bietet ideale Rahmenbedingungen für zeitgemäße Café- und Gastronomiekonzepte. Genehmigt sind sowohl der Getränkeausschank als auch der Betrieb einer kleinen Küche. Damit lassen sich unterschiedlichste Formate realisieren: von Frühstück und Brunch über kleine, feine Speisen bis hin zu modernen Coffeeshop-Konzepten mit ergänzendem Snackangebot. Ein weiterer wirtschaftlich relevanter Vorteil ist die zugelassene Außengastronomie: Aktuell können draußen bis zu 24 Sitzplätze genutzt werden. Gerade im Belgischen Viertel, wo Laufkundschaft und Aufenthaltsqualität eine zentrale Rolle spielen, kann dieser Außenbereich die Frequenz deutlich verstärken und den Umsatz über die wärmeren Monate nachhaltig stützen.
Das direkte Umfeld ist geprägt von hoher Passantenfrequenz, einer aktiven Szene aus Kreativschaffenden, Agenturen, Ateliers und kleineren Betrieben sowie einer ausgeprägten Mischung aus Tages- und Abendgastronomie. Genau diese Kombination macht den Standort so attraktiv: Am Tag sorgen Berufstätige, Anwohner und Besucher für konstante Nachfrage, während am Nachmittag und Abend zusätzliche Impulse aus dem Viertelleben entstehen. Zugleich ist das Belgische Viertel bekannt für einen treuen Stammkundenanteil – ein Vorteil für Betreiber, die auf Qualität, Wiederkehr und Markenbildung setzen. Die zentrale Lage innerhalb des Veedels schafft damit beste Voraussetzungen für einen Betrieb, der nicht nur kurzfristig funktioniert, sondern langfristig stabil wachsen kann.
Ob als moderner Coffeeshop mit klarer Handschrift, als stilvolles Nachbarschaftscafé mit persönlicher Note oder als individuelles Konzept mit kleinem Speisenfokus: Diese Immobilie vereint Premiumlage, funktionale Genehmigungslage und nachhaltiges Entwicklungspotenzial. Die Übernahme erfolgt gegen eine Abstandszahlung im sechsstelligen Bereich, die dem Wert der vorhandenen Einrichtung, der Betriebsbasis und dem investierten Ausbaustandard entspricht.
Diskrete Vermittlung – wichtige Hinweise zur Kontaktaufnahme
Das Angebot wird vertraulich behandelt. Um einen geordneten und diskreten Ablauf sicherzustellen, bitten wir um Beachtung der folgenden Punkte:
-
Kontaktaufnahme ausschließlich schriftlich über das Inserat
-
Vollständige Kontaktdaten (Name, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail)
-
Eine kurze Darstellung Ihrer gastronomischen Erfahrung sowie eine Beschreibung des geplanten Konzepts
Bitte berücksichtigen Sie außerdem, dass einfache Imbiss- oder Pizzakonzepte ausdrücklich nicht gewünscht sind. Gesucht werden Betreiber, die über nachweisbare Erfahrung, ein tragfähiges Konzept und das erforderliche Eigenkapital verfügen, um ein qualitativ hochwertiges, gepflegtes Gastronomieangebot umzusetzen und die bestehende Positionierung in dieser Lage weiterzuführen.
Ein Energieausweis ist aufgrund des Denkmalschutzes nicht erforderlich.
Ausstattung
Das Café wird vollständig eingerichtet übergeben. Mobiliar, Küchentechnik und Ausstattung befinden sich in einem sehr guten Zustand. Der bisherige Betreiber hat mit hoher Sorgfalt investiert, sodass ein sofortiger Betriebsstart grundsätzlich ohne Renovierungs- oder Modernisierungsaufwand möglich ist – ein entscheidender Vorteil in einer Lage, in der schnelle Betriebsaufnahme und kalkulierbare Startkosten oft über den Erfolg der ersten Monate entscheiden.
Zur Ausstattung gehören unter anderem:
-
Kühlschränke (Hettich)
-
Spülmaschine (Winterhalter)
-
Espressomaschine (La Cimbali)
-
Induktionskochfelder
-
Kombidämpfer (Rational)
Teile des Inventars können – je nach Bedarf – verhandelt werden; für einzelne Positionen sind Rechnungen vorhanden.
Lage
Die Einheit liegt im Kernbereich des Belgischen Viertels, einem der beliebtesten und lebendigsten Quartiere Kölns. Die Mikrolage überzeugt insbesondere durch:
-
Sehr hohe Fußgängerfrequenz, getragen durch Boutiquen, Studios, Agenturen, Ateliers und Kreativbetriebe
-
Unmittelbare Nähe zu Bars, Restaurants, Szenecafés und kulturellen Einrichtungen
-
Eine breite Zielgruppe aus Anwohnern, Berufstätigen, Kreativen und internationalen Gästen
-
Sehr gute ÖPNV-Anbindung, wodurch der Standort auch für Besucher außerhalb des Viertels attraktiv bleibt
Das Belgische Viertel steht wie kaum ein anderes Kölner Veedel für Urbanität, Lebensqualität und gastronomische Vielfalt. Entsprechend zählt es zu den Top-Adressen der Kölner Gastro-Szene. Wer ein hochwertiges Café mit starker Präsenz betreiben möchte, findet hier einen Standort, der Sichtbarkeit, Nachfrage und Szeneumfeld in selten guter Weise bündelt.
Faktencheck Belgisches Viertel Köln – neu formuliert (1000+ Wörter, ohne Duplicate-Content-Stil)
Das Belgische Viertel gehört zu den bekanntesten Veedeln Kölns – nicht zuletzt wegen seines Mixes aus Gründerzeit-Architektur, urbanem Lebensgefühl, individueller Gastronomie und einem sehr dichten Angebot an Einzelhandel. Gleichzeitig wird über das Viertel oft so gesprochen, als sei es ein eigener Stadtteil. Für eine saubere Einordnung lohnt ein nüchterner Faktencheck, der Lage, Erreichbarkeit, Wirtschaftsstruktur, Alltag (Essen, Ausgehen, Shopping) sowie Miet- und Kaufpreisniveau zusammenführt.
1) ZDF – Zahlen, Daten, Fakten: Was ist das Belgische Viertel eigentlich?
Zuerst zur Grundfrage: Ist das Belgische Viertel ein offizieller Stadtteil? Im verwaltungsrechtlichen Sinn wird es in der Regel nicht als eigenständiger Stadtteil geführt, sondern als Veedel innerhalb von Köln-Neustadt-Nord (Innenstadt). In vielen Karten, Stadtführern und Immobilienangeboten wird das „Belgische“ als klarer Quartiersbegriff genutzt – für Behörden- und Statistikdaten ist jedoch meist Neustadt-Nord die maßgebliche Bezugsgröße. Das ist wichtig, wenn man Kennzahlen wie Einwohner, Fläche, Sozialstruktur oder amtliche Preisübersichten interpretieren möchte.
Der Name „Belgisches Viertel“ leitet sich aus dem Straßenraster ab: Im Quartier finden sich zahlreiche Straßen, deren Bezeichnungen auf belgische Städte oder Regionen anspielen (beispielsweise Brüsseler Straße, Antwerpener Straße etc.). Dadurch entstand über die Jahrzehnte eine identitätsstiftende Marke – heute steht „Belgisches Viertel“ in Köln oft synonym für „urban, kreativ, anspruchsvoll und sehr nachgefragt“.
Wenn man für harte Zahlen eine statistische Klammer braucht, nimmt man häufig Neustadt-Nord: Dort werden in städtischen Datensätzen Größen wie Fläche und Einwohnerzahl geführt. Diese Werte beschreiben nicht punktgenau das Belgische Viertel, liefern aber eine belastbare Rahmendimension für das Umfeld.
2) Verkehr & Erreichbarkeit: ÖPNV stark, Auto eher „Innenstadtlogik“
Für viele, die in Köln wohnen oder investieren, ist die Mobilität ein entscheidender Faktor. Das Belgische Viertel profitiert von seiner Innenstadtrandlage: kurze Wege, dichte Taktung, mehrere Umsteigepunkte.
ÖPNV:
-
Rund um das Viertel liegen große Haltestellen wie Friesenplatz und Rudolfplatz. Beide sind typische Knotenpunkte im Kölner Stadtbahnnetz: mehrere Linien, kurze Umsteigewege und schnelle Verbindungen in verschiedene Richtungen (Innenstadt, Deutz/Messe, Ehrenfeld, Südstadt etc.).
-
Ergänzend kommt der Bereich um Hans-Böckler-Platz / Bahnhof Köln West hinzu: Hier treffen Stadtbahn/Bus-Verbindungen und Regional-/S-Bahn-nahe Strukturen zusammen. Wer pendelt oder überregional arbeitet, hat dadurch eine gute Ausgangslage.
Auto & Parken:
Die Kehrseite innerstädtischer Beliebtheit ist bekannt: Parkdruck und eine generell höhere Verkehrsintensität sind nicht ungewöhnlich. Wer auf ein Fahrzeug angewiesen ist, sollte Stellplatzsituation, Bewohnerparken, Parkhäuser und die tatsächliche Mikrolage sehr konkret prüfen. Für viele Haushalte funktioniert das Viertel im Alltag hervorragend ohne Auto – insbesondere, weil Einkäufe, Gastronomie, Schulen/Kitas (je nach Lage) und Freizeitangebote oft fußläufig erreichbar sind.
Rad & Fußwege:
Das Belgische Viertel ist prädestiniert für kurze Wege. In der Praxis ist der Anteil an Fuß- und Radverkehr hoch – nicht als Marketingphrase, sondern weil die Wegeketten (Arbeit, Einkaufen, Ausgehen) in diesem Kölner Innenstadtraum häufig sehr kompakt sind.
3) Arbeitgeber & Wirtschaftsprofil: viel Dienstleistung, Kreativszene – plus Business-Cluster im Umfeld
Im Belgischen Viertel selbst dominieren – wie in vielen innerstädtischen Quartieren – kleinteilige Nutzungen: Agenturen, Büros, Beratungsleistungen, Kreativ- und Mediennahe Dienstleistungen, Gesundheit/Beauty, kleinere Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe. Große Industriearbeitgeber sind dort naturgemäß nicht typisch, schon wegen der dichten Bebauung und der hohen Flächenkosten.
Ein wichtiger Pluspunkt ist jedoch die Nähe zu größeren Büro- und Unternehmensclustern. Besonders häufig wird der MediaPark als relevantes Zentrum genannt: Dort sitzen Unternehmen und Institutionen aus Medien, IT, Beratung, Dienstleistungen und angrenzenden Branchen. Selbst wenn ein Haushalt nicht „im Viertel“ arbeitet, liegen viele Arbeitsorte in kurzer Distanz – je nach Verkehrsmittel oft in wenigen Minuten erreichbar. Das stärkt die Wohnstandortqualität und wirkt sich mittelbar auch auf Wohnungsnachfrage und Preisniveau aus.
4) Gastronomie & Ausgehen: Szenecharakter mit typischen Urbanitätseffekten
Ein Kern der Quartiersidentität ist die Gastronomie-Dichte. Im Belgischen Viertel findet man eine breite Mischung aus:
-
Cafés und Frühstückslokalen,
-
Bars und Wein-/Cocktailkonzepten,
-
internationalen Restaurants und kleineren Konzeptküchen,
-
sowie dem typischen Wechsel aus etablierten Adressen und neuen Pop-ups.
Das Viertel gilt seit Jahren als Ausgeh- und Treffpunkt – und damit verbunden kommt ein realistischer Nebenaspekt: Wo viele Menschen abends und nachts unterwegs sind, entstehen häufig Nutzungskonflikte. Für Bewohner kann das je nach Straße und Ausrichtung der Wohnung (Innenhof vs. Straßenseite) spürbar sein: Geräuschkulisse, späte Frequenzen oder „Hotspot-Ecken“ im öffentlichen Raum spielen in manchen Mikrolagen eine Rolle. Das ist kein Makel, sondern ein klassischer Zielkonflikt urbaner Quartiere: Lebendigkeit versus Ruhebedürfnis.
Wer dort kaufen oder mieten möchte, sollte deshalb nicht nur „Belgisches Viertel“ als Label betrachten, sondern sehr bewusst auf konkrete Straßenzüge, Fensterlagen, Schallschutz, Hinterhofqualität und Nutzungsumfeld achten.
5) Einzelhandel: individuell, kuratiert – und durch starke Einkaufsachsen ergänzt
Neben Gastronomie ist der Einzelhandel ein weiterer Magnet. Das Belgische Viertel ist kein klassisches „Mall-Shopping“, sondern bekannt für:
-
kleinere Boutiquen,
-
Design- und Einrichtungsläden,
-
spezialisierte Concept Stores,
-
Feinkost/Genuss,
-
sowie Dienstleister im Lifestyle-Umfeld.
Die Attraktivität wird zusätzlich verstärkt durch die Nähe zu großen Einkaufsachsen und angrenzenden Vierteln (z. B. die Ehrenstraße und die City-Lagen). Für Bewohner bedeutet das: Viele Besorgungen lassen sich ohne lange Wege erledigen, gleichzeitig bleibt das Angebot abwechslungsreich und „nicht austauschbar“.
6) Mietspiegel & Mieten: amtliche Orientierung plus Marktgefühl
Wenn es um Mieten geht, ist ein sauberer Unterschied wichtig:
Mietspiegelwerte beschreiben die ortsübliche Vergleichsmiete (Nettokaltmiete) innerhalb definierter Kategorien. Angebotsmieten aus Portalen zeigen hingegen, was aktuell inseriert wird – oft höher, weil Neuvermietungen und moderne Standards stark in Inseraten sichtbar werden.
Kölner Mietspiegel (Stand April 2025):
Dort wird die Nettokaltmiete in Spannen nach Baujahr, Wohnungsgröße, Ausstattung und Wohnlage ausgewiesen. Für sehr gute Lagen können (je nach Baujahr und Ausstattung) grob folgende Orientierungen auftauchen – beispielhaft für mittlere Wohnungsgrößen um 50–70 m²:
-
Altbau/Bestand bis 1975 (je nach Ausstattung): etwa 7,60 bis 10,60 €/m²
-
Baujahre 1990–2004 (höhere Ausstattung): ungefähr 9,90 bis 13,10 €/m²
-
2005–2017: in vergleichbaren Größenklassen je nach Ausstattung häufig etwa 9,60 bis 13,30 €/m²
-
ab 2018: sehr breite Spannen möglich, teils bis 17,60 €/m², weil Neubauten und sehr unterschiedliche Standards/Marktsituationen stärker auseinanderlaufen
Wichtig ist: Das Belgische Viertel gilt als stark nachgefragte innerstädtische Lage, wodurch sich Wohnungen in der Praxis häufig im oberen Bereich der jeweiligen Spannen bewegen, sofern Zustand, Modernisierung und Mikrolage passen.
Angebotsmieten (Marktindikator):
Für Neustadt-Nord werden in Portal-Auswertungen im Zeitraum 2025 häufig Werte um ca. 15,85 €/m² als Durchschnitt für Angebotsmieten genannt (Quartals-/Zeitpunktwerte). Solche Zahlen sind nicht „amtlich“, geben aber ein realistisches Gefühl dafür, was bei Neuvermietungen in beliebten Lagen im Markt aufgerufen wird.
7) Immobilienpreise: Transaktionen (amtlich) vs. Angebots-/Indexwerte (Portale)
Auch bei Kaufpreisen lohnt derselbe Blick:
-
Amtliche Kaufpreisauswertungen basieren auf tatsächlich beurkundeten Verkäufen.
-
Portale/Indexwerte spiegeln eher Angebots- oder Modellwerte und reagieren schneller auf Marktstimmungen.
Transaktionsnahe Orientierung (Gutachterausschuss, Auswertung 2024) – Neustadt-Nord, Wohnungen 60–100 m²:
Je nach Baualtersklasse wurden für Weiterverkäufe/Umwandlungen durchschnittliche Größenordnungen genannt, z. B.:
-
vor 1921: Ø 5.794 €/m²
-
1921–1940: Ø 7.904 €/m² (hier kann die Spannweite besonders groß sein)
-
1941–1965: Ø 5.149 €/m²
-
1966–1980: Ø 4.316 €/m²
-
1981–1990: Ø 5.504 €/m²
Für das Belgische Viertel ist diese Baualterslogik besonders relevant, weil dort viele Gebäude aus älteren Baujahren stehen. Sanierungsgrad, Denkmalschutzthemen, Gemeinschaftseigentum, energetischer Zustand und die Qualität der Mikro-Lage können Preise aber massiv differenzieren – daher sind Durchschnittswerte immer nur ein Startpunkt.
Angebots-/Indexwerte (schneller, aber inseratsgetrieben):
In neueren Portalübersichten tauchen für Neustadt-Nord bei Wohnungen Größenordnungen um ca. 6.110 €/m² (Stichtag 01.01.2026) auf. Andere Marktmonitorings nennen für Eigentumswohnungen um ca. 6.943 €/m² (Q1/2026). Bei Häusern werden teils deutlich höhere Werte berichtet (z. B. knapp 9.000 €/m² als grobe Orientierung), wobei Häuser in dieser Lage ohnehin seltener sind und daher stärker von Einzelfallfaktoren abhängen.
8) Bodenrichtwerte: amtliche Grundlage für Grundstückswerte
Wer Grundstücksthemen betrachtet (z. B. Mehrfamilienhaus, Projektentwicklung, Teileigentum oder Bodenwertanteile), sollte die Bodenrichtwerte heranziehen. In NRW werden diese über das amtliche Portal BORIS.NRW bereitgestellt. Bodenrichtwerte sind nicht „der Preis“, aber ein zentraler Referenzrahmen für Lagewert und Ableitungen in Bewertungen.
9) Fazit: Was sagt der Faktencheck über das Belgische Viertel?
Unterm Strich zeigt das Bild ein Quartier mit klarer Profilierung:
-
Sehr hohe Nachfrage als Wohnlage in innenstadtnaher Umgebung,
-
starker ÖPNV und kurze Wege (mit innenstadttypischen Autonachteilen),
-
wirtschaftliches Umfeld geprägt von Dienstleistungen und Kreativ-/Agenturwelt plus Nähe zu großen Büroclustern,
-
Gastronomie- und Einzelhandelsdichte als Standortvorteil, gleichzeitig potenziell konfliktträchtig für Ruhebedürftige,
-
Mieten und Kaufpreise auf hohem Niveau, wobei Mikrolage, Zustand und Baujahrklasse entscheidend sind.
Wer das Belgische Viertel in Exposés, Standortanalysen oder Käufer-/Mieterberatungen sauber darstellen will, sollte daher weniger mit Superlativen arbeiten, sondern mit der Kombination aus: administrativer Einordnung (Neustadt-Nord), Mobilität, Nutzungsmix, Lebensstilfaktor, Mietspiegel-Orientierung und transaktionsnahen Kaufpreis-Auswertungen. Genau diese Mischung macht den Standort so attraktiv – und erklärt, warum sich „Belgisches Viertel“ im Kölner Markt als Qualitätslabel etabliert hat.
Wenn du möchtest, kann ich dir als nächsten Schritt eine noch stärker immobilienwirtschaftliche Version schreiben (z. B. für ein Exposé oder eine Standortbroschüre): mit Zielgruppen (Singles/Paare, Kapitalanleger, Eigennutzer), Chancen/Risiken je Mikrolage und einer kurzen Textvariante für Online-Inserate.
über den Autor
Immobilienmakler Michael Ruland
Über mich
Ich bin Immobilienmakler im Maklerbund von IAD Immobilien (IAD Deutschland). Dort bin ich Mentor für über 30 selbstständige Immobilienmakler. Als Gastromakler und Gewerbemakler betreue ich mit meinem Team Unternehmer in ganz Deutschland.